Dienstag, 07. August

 

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen von Integration und Inklusion. Unsere japanischen Gäste, ihre Gastkinder sowie die Teilnehmer der Gruppenhelfer- Ausbildung verbrachten den Vormittag gemeinsam auf dem Wasser. Schnell waren die 2er und 3er Kanus gefüllt und die 2stündige Fahrt durch Parchim konnte beginnen.

Zuvor wurde die japanische Delegation von Stadtspräsidentin Ilka Rohr willkommen geheißen.

 

Am Nachmittag wurden die Lewitzwerkstätten in Ludwigslust besucht. Das Team um Geschäftsführer Marko Schirrmeister und Ilona Kammrath empfing uns mit einem Obstbuffett. In netter Runde wurde über das Konzept der Einrichtung und derer Mitarbeiter informiert. Durch Fragen zu den japanischen Gegebenheiten kam man schnell in einen informativen Austausch für beide Seiten. Beim anschließenden Rundgang lernten wir verschiedene Gruppen und ihre Arbeit kennen. Das Herstellen von Kaminanzünder, IKEA- Zubehör verpacken und vieles mehr gehören hier zum Aufgabenbereich der Menschen mit Behinderungen.  Aktiv wurden unsere Gäste als sie einige Arbeitsschritte selbstständig durchführen durften.

 

Am frühen Abend trafen wir uns zur Sayonara- Party auf dem Neustädter Flugplatz. Doch bevor der offizielle Teil begann, konnten wir den anwesenden deutschen und französischen Fallschirmspringern bei der Vor- und Nachbereitung sowie beim Absprung zugucken. Viel Applaus gab es für die Punktlandungen. Beim zweiten Durchgang durfte Gastschwester Anna Co- Pilot spielen und fand sich in 5.000 Metern Höhe wieder. Ein Erlebnis, welches sofort nach Japan kommuniziert wurde.

Nach dem gemeinsamen Grillen mit den internationalen Springern, den Gastfamilien, der japanischen Delegation sowie Vertreter des Landes- und des Kreissportbundes kam es zum zweiten Highlight des Abends. Unsere Gäste hatten uns ein traditionelles japanisches Kinderspiel mitgebracht. Viele Lacher brachten die vielen "Eichhörnchen" und "Bäume" die von Jägern, Holzfällern und Stürmen bedroht wurden.

Anschließend würdigte Martina Brockmann vom Landessportbund das Engagement der Gasteltern die ihre Tür zu Haus und Familie öffneten, was ein  solchen Austausch erst möglich macht. Mit Gastgeschenken ausgestattet und einem deutschen Ständchen der Fallschirmspringer endete der Abend mit kurzweiligen Unterhaltungen. In Aussicht an den morgigen Abschied flossen im Vorfeld schon einige Tränen.

 

Euer KSB- Team