TAG 5               Freitag, 16. Juli

Der heutige Morgen steht für Abschied. Einige Forscher sind sehr traurig, dass die Woche heute endet, aber die Freude auf zu Hause übersteigt alles.

 

Es ging noch ein letztes Mal in die Kunst- und Kulturhalle (Sporthalle) von Balow, wo Frühsport auf dem Programm stand. Wie jeden Morgen brachten Lea und Nele die Kinder ordentlich ins Schwitzen. Erst gab es den Einstieg ins heutige Thema: „Sprachreise durch Afrika“ und im Anschluss durften unsere Forscher ihre Ausdauer im sogenannten „Japan-Test“ unter Beweis stellen. Völlig erschöpft kamen sie zum Frühstück.

 

Anschließend ging es ein letztes Mal auf Entdeckungstour durch Balow. Einen Stopp im Wald nutzten wir um die afrikanische Sprache – Afrikaans- spielerisch, mit einem Sprachmemory, zu erlernen. Wir ließen Wälder und Felder hinter uns, bis es auf die Straße zurück ging. Sichtlich K.O. erreichten wir das Camp, wo uns die SVZ erwartete. Nach einem kleinen Interview wurde das Mittagessen verteilt und alle waren froh, wieder im Camp zu sein.

 

Nach dem Essen ging es ans Sachen packen. Als Erinnerung bekamen alle Teilnehmer noch einen Detektivausweis und ein Armband, was die Zugehörigkeit des Camp-(Stammes) widerspiegelt.

 

Die jungen Forscher waren sehr glücklich hier im Camp.

 

Wir hoffen viele Gesichter im Herbstcamp (04.10. – 07.10.2021), wiederzusehen. 

 

Bis zum nächsten Mal.

Maik, Nele, Lea und Celine

 


TAG 4               Donnerstag, 15. Juli

Wildtiere hautnah erleben

 

Heute ging es nach dem Frühstück nach Malchow in den Affenwald und zur Sommerrodelbahn. Ganz aufgeregt stiegen unsere Forscher in den Bus. Voller Vorfreude konnten sie es nicht erwarten, dass wir das Ziel erreichen. Angekommen in Malchow gab es eine kleine Stärkung in Form der Lunchpakete. Gefüllt waren sie mit einem selbstgeschmierten Brötchen, einem Müsliriegel und etwas zum Trinken.

 

Gesättigt und immer noch sehr aufgeregt ging es zuerst in den Affenwald. Wo wir die Tiere Afrikas, am Anfang erstmal suchen mussten. Als wir sie dann gefunden haben, hielt es niemanden mehr an unserer Seite. Die Affen bekamen gerade ihre Fütterung und der Futterneid ließ einige Revierkämpfe erahnen. Wir gingen etwas weiter und die Affenhorde folgte uns sogar etwas. Die Reise durch den Wald ging zu Ende und es ging auf zur Sommerrodelbahn. Kurz vor dem Ende des Affenwaldes, erleichterte sich noch ein Affe, der auf einem Baum saß, der über unserem Weg war. Zum Glück wurde niemand erwischt.

 

Wir suchten uns einen schönen Aussichtspunkt, von dem aus, wir die „Rennfahrer“ beobachten konnten. Da die Kleinsten unter uns nicht allein fahren durften, sind auch die Betreuer einige Bahnen gefahren und hatten mindestens genauso viel Spaß durch die Röhren der Bahn zu sausen als die kleinen Forscher.

 

Eine Rennpause mit Pommes und Eis brachte die nötige Energie, um weitere Runden zu absolvieren.

 

Die Rücktour war sehr entspannt, da viele der Kinder im Land der Träume verweilten. Am Abend spielten wir Extreme Activity African Style. Anschließend haben wir noch einen Film geschaut und die Süßigkeiten haben auch geschmeckt. 😊

 

Unser Dank gilt Maik, dem netten Busfahrer des Busunternehmens Kröger.

 

P.S. Wir hatten heute noch zwei Geburtstagskinder an diesem Tag. Einmal Lennart, der 11 Jahre alt wurde und auch Maik, unser Campleiter, dessen Alter wir aber nicht verraten. 😊

 

 

´N Heerlike aand (Afrikaans) – Einen schönen Abend

 


TAG 3               Mittwoch, 14. Juli

Der heutige Tag startete mit herrlichem Sonnenschein. Dies nutzten wir, um unsere Drahtesel zu zäumen. Unser Tourguide Hannes führte uns über Stock und Stein durch den Wald. Eine Lichtung bot unseren kleinen Forschern sowohl Platz für eine Pause als auch die Möglichkeit ein Waldquiz durchzuführen. Dabei säuberte das Forscherteam den Wald spielerisch. Viele Fragen bezogen sich auf das Verhalten im Wald. Anschließend ging es über eine Steppe zurück in die Begegnungsstätte. Um neue Kräfte zu sammeln, gab es afrikanische Erbsen im Suppenformat.

 

Nach dem Mittag ging es erneut auf eine Expeditionstour mit dem Fahrrad. Diesmal ging es zum „Balower Nil“, wo eine riesige Fischtreppe auf uns wartete. Auf dem Weg dorthin begegneten uns einige furchteinflößende Kreaturen, dessen Namen wir nicht kannten. Gezeichnet mit einem blauen Stachel und vielen kleinen Beinchen. (Bild von der Raupe)

 

Angekommen an der Fischtreppe hielt es keiner mehr aus und das Wasser wurde erobert. Einige trauten sich sogar ins Rote Meer und schwammen und plantschten um die Wette. Ein Picknick mit Melone und Apfel gab es auch; denn zu jeder Anstrengung gehört natürlich auch eine Verschnaufpause. Viele legten ihre Handtücher auf den Rasen und genossen die Sonne. Auf dem Rückweg machten wir Halt an einer gefährlichen Schlucht mit einem Wasserfall, der zum Rutschen genutzt wurde.

 

Zum Abschluss des Tages dankten wir den Kameraden der Balower Feuerwehr für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Nachwanderung mit einem gemeinsamen Grillabend.

 

Baie dankie! (Afrikaans) – Vielen Dank!

 


TAG 2               Dienstag, 13. Juli

Tag zwei der Afrikareise hat begonnen… Welches Spiel würde da besser passen als Feuer, Wasser und Sturm?! Alle drei Elemente sind ein wichtiger Bestandteil Afrikas und in der Sahara Wüste zu finden.

 

Um einen Tag in der Wüste und den afrikanischen Volkssport Rugby zu überstehen, braucht man ein reichhaltiges Frühstück. Unsere kleinen Forscher kamen nach der Stärkung bei der Vorbereitung auf den Trendsport ganz schön ins Schwitzen. In der Wüste herrschen Temperaturen von bis zu 60 Grad am Tage und – 10 Grad in der Nacht.

 

Wir trotzten den tropischen Temperaturen und fuhren zum Minigolf nach Dallmin. Die Wüstenfahrzeuge waren aufgeheizt. Da kam das Eis zur Abkühlung genau richtig, bevor es dann bei den Wüstenbeduinen, die sich eine schöne Oase ausgesucht haben, zu den „Löchern“ ging.

 

Total verschwitzt ging es zurück nach Balow zur Begegnungsstätte. Hier eroberten unsere Forscher den Spielplatz, bevor es zum Abendbrot ging. Die „Antilopen“-Würstchen schmeckten allen. Im Anschluss stellten sich die Expeditionsteilnehmer unter einen Wasserfall (Dusche).

 

Nach dem Abendbrot hieß es noch einmal Schuhe an zur Nachtwanderung durch den Regenwald. Was jedoch keiner wusste, dass wir dort auf riesige Vogelspinnen treffen werden. Laute Angstschreie durchdrangen das dichte Buschwerk. Dies hörten die Ureinwohner Balows und retteten uns aus der „bedrohlichen“ Situation.

 

Nach diesem aufregenden Tag saßen wir alle zusammen und es ging an die süßen Köstlichkeiten aus fernen Ländern.

Unser Dank gilt der FFW Balow für die Unterstützung.

 

Goeie nag (Afrikaans) – Gute Nacht


TAG 1               Montag, 12. Juli

Heute fiel der Startschuss zum diesjährigen Sommercamp in der Begegnungsstätte Balow unter dem Motto „Sommersafari - Auf den Spuren Afrikas“.

 

Ganz Afrikalike reisten unsere kleinen Forscher bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen, die teilweise im Regenwald erreicht werden können, an. Da der eine oder andere Teilnehmer der Expedition unter Jetlag litt, wurde jede sich bietende Chance genutzt, um sich auszuruhen. Anschließend bezogen sie ihre Quartiere in den unterschiedlichsten Ländern Afrikas. Während einige nach Marokko reisten, ging es für andere nach Ägypten oder sogar nach Madagaskar, auf die Insel, wo die wohl berühmtesten Pinguine der Filmgeschichte herkommen.

 

Die Expeditionsteams wurden auf alle Gegebenheiten und Gefahren hingewiesen. Ob sie die Angst vor den freilebenden Vögeln und den wilden Katzen einholen wird, werden wir in den nächsten Tagen erfahren. 😊

  

Bei einem großen Zusammentreffen der Forscher, wurden erste Verbindungen der Expeditionsgruppen geschlossen. Auf gemeinsamen Entdeckungsreisen, um den Schöpfern der Welt näher zu kommen, lernten sich die Teilnehmer bei den Kennenlernspielen näher kennen.

 

Große Entdecker brauchen eine ausgewogene und nahrhafte Verköstigung. Nicht ganz im Sinne der afrikanischen Kultur, gab es heute Kartoffeln mit „Straußensenfei“ und Rote Beete.

Wussten Sie, dass der Vogelstrauß eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h erreichen kann? Diese und noch andere wissenswerte Informationen überbrachten uns Nele und Lea beim Einstieg ins Thema "Afrika".

 

Nach der Stärkung ging es mit dem Rad auf zur Schnitzeljagd durch die „Balower-Wüste“. Auch wenn sie nicht zu den größten der Welt gehört, war es dennoch eine große Herausforderung diese zu durchqueren. Nach den Strapazen der heutigen Expedition haben sich unsere Forscher am Lagerfeuer und einem traditionell gebackenem Stockbrot erholt. Bei afrikanischen Klängen ließen unsere Steppenbewohner den ersten Tag ausklingen. Doch viele hielten es nicht lange auf den Stühlen, sondern begannen schnell ihre Hüften zu kreisen.

 

Totsiens (Afrikaans) – Auf Wiedersehen

Das Expeditionsteam
Das Expeditionsteam